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Madagaskar

 

Madagaskar ist eine Insel der Gegensätze, wo Afrikas schwarze Farbe und die grossen Augen mit der hellen Haut und den mandelförmigen Augen Asiens koexistieren; wo Berge und Plateaus den Küstenebenen und dem Meer gegenüberstehen; wo Regenwälder mit Trockengebieten kontrastieren, wo die sanften, schimmernden Orchideen einen Gegensatz zu den dornigen Sukkulenten bilden und der unglaubliche Reichtum des Bodens und des Ozeans in völligem Gegensatz zur bitteren Armut der Bevölkerung steht.

Auf Madagaskar explodiert mit jedem Sonnenaufgang das ganze Farbenspektrum des Regenbogens buchstäblich und lässt Formen und Düfte hervortreten die man anderswo nicht kennt. Kaum in Worte fassen lassen sich das Glücksgefühl und die Freude, die einen in jedem Augenblick, den man auf Madagaskar verbringt, bei jedem Bild, das sich einem zeigt und bei jedem Erlebnis, das man hat, durchströmen. Madagaskar, eine durch die Natur gestaltete Insel, mit grossartiger Flora und Fauna, einem einzigartigen und erfinderischen Volk, das extrem gastfreundlich und voll aussergewöhnlicher Lebensfreude ist.

Das Entwicklungsland Madagaskar ist eines der krassesten Beispiele dafür, welch verheerende Auswirkung der Mensch auf die Natur haben kann. Trotzdem aber bleibt die Insel Madagaskar mit der ihr innewohnenden Magie das Bindeglied, welches uns zuerst mit uns selbst und dann mit der Natur und unseren eigenen Wurzeln aussöhnt. Madagaskar, Insel jenseits unserer Träume.

 


 



 

Strände

Nosy Bé und die kleinen Inseln des Mitsio-Archipels im Nordwesten überraschen mit traumhaft weissen Sandstränden. Nosy Bé bietet die beste touristische Infrastruktur mit schönen, europäischem Standard entsprechenden Hotels und hervorragenden Ausflugsmöglichkeiten zu Wasser und zu Land. Die Robinson-Insel Sainte Marie im Nordosten besticht durch einsame Strände. Lohnenswert sind Fahrradtouren und Walbeobachtungen (von Juli-September) in der Antongil-Bucht. Anjajavy, 120 km nordöstlich der Blumenstadt Mahajanga gelegen, ist der richtige Platz für unbeschwerte Ferientage an einem wunderschönen Strand.

Klima

Heisses und subtropisches Klima, in den Bergen ist es kühler. Regenzeit: November - März. Trockenzeit: April - Oktober. Im Süden und Westen ist es heiss und trocken. Die Monsunregen im Osten und Norden bringen zwischen Dezember und März Stürme und Wirbelstürme mit sich. In den Bergen, einschliesslich Antananarivo, ist es zwischen November und April warm und gewittrig, ansonsten trocken, kühl und windig.

Sprache

Aus lexikalischer Sicht lassen sich 90% des in der madagassischen Sprache verwendeten Wortschatzes von den austronesischen Sprachen ableiten und sie gilt deshalb als von einer malaiisch-polynesischen Sprachfamilie abstammend; der restliche Wortschatz kommt aus Bantusprachen wie beispielsweise dem Swahili, dem Arabischen sowie dem Sanskrit und wird insbesondere für die Bezeichnung der Wochentage, des Tierbestandes und das Formulieren von Prophezeiungen verwendet... später wurden dann weitere Wörter aus dem Französischen, Englischen und Niederländischen entlehnt.

Ungeachtet der Unterschiede, die auf die verschiedenen Dialekt merkmale jedes der 18 Volksstämme Madagaskars zurückzuführen sind, ist das „klassische und offizielle“ Madagassisch - der einheimische Dialekt des Volksstammes der Merina aus dem Hochland, der auf Dekret des Königs Radama I nach Beratung mit britischen Missionaren von denselben in die lateinische Schrift transkribiert worden war – weit verbreitet und wird von allen anderen Volksstämmen auf der ganzen Insel Madagaskar verstanden. Beim Transkribieren des Dialekts des Merina-Volksstammes und folglich der heutigen madagassischen Sprache wurde folgendes Prinzip angewendet: Vokale wurden in Sprachen wie beispielsweise Lateinisch geschrieben und die Konsonanten dann wie im Englischen.

Französisch, ein Erbe der Kolonialisierung Madagaskars durch Frankreich, ist erste Fremdsprache, da sie die meist benutzte bleibt und stark mit dem Behörden- und Bildungswesen Madagaskars verknüpft ist. Auf dem Land ist es schwieriger, Leute anzutreffen, die eine Fremdsprache, einschliesslich Französisch, sprechen, mit Ausnahme der älteren Einwohner natürlich, die eine „französische“ Bildung mitmachten, direkt oder indirekt in der Kolonialadministration dienten und für die die französische Sprache leider immer noch eine „Sprache des Befehlens“ ist. Englisch wird zwar beliebter, insbesondere bei den jungen Leuten in grossen Städten, kann jedoch die Bedeutung des Französischen nicht verdrängen.

Einwohner

18,475,940

Fläche

587'041 km2

Hauptstadt

Antananarivo mit 1'463'750 Einwohnern

Politik

Republik seit 1992 (III. Republik). Verfassung von 1992. Zweikammerparlament: Nationalversammlung (160 Mitglieder) und Senat (100 Mitglieder. Ein Drittel der Mitglieder wird vom Staatsoberhaupt ernannt). Premierminister: Charles Rabemananjara. Unabhängig seit 1960 (ehemalige französische Kolonie).

Religion

Das 19. Jahrhundert war Schauplatz eines Kommens und Gehens christlicher Missionare auf Madagaskar. Der protestantische Glaube wurde als erste christliche Glaubenslehre in der religiösen Landschaft Staatsreligion auf Madagaskar. Mit dem wachsenden Einfluss und der kolonialen Vorherrschaft Frankreichs wurde dann der katholische Glaube Staatsreligion.

Ungefähr 45% der Madagassen praktizieren den christlichen Glauben und das Verhältnis der Römisch-Katholiken und Protestanten ist fast paritätisch. Die grosse Mehrheit der Bevölkerung Madagaskars schliesst den Ahnenkult in ihre Glaubensrichtungen mit ein; sie segnen ihre Toten in den Kirchen bevor sie dann die traditionellen Bestattungsriten abhalten. Es ist zudem üblich, zu einer traditionellen Totenumbettung, der Famadihana, den Pfarrer einer Kirche einzuladen. Bei einer Famadihana werden die Ahnen in einer ihnen gewidmeten Zeremonie geehrt und gefeiert; all dies ist Beweis für die Koexistenz von Christentum und Tradition. Muslimische Gemeinden gibt es auf Madagaskar ebenfalls. Man findet sie hauptsächlich im Westen und Norden Madagaskars und insbesondere in der Stadt Mahajanga im Westen gibt es einen starken komorischen und indo-pakistanischen Einfluss während in der nördlichen Provinz Antsiranana der Islam vom König des Antakarana-Volksstammes im Anschluss an eine Allianz mit dem König von Sansibar als Staatsreligion eingeführt worden war.

In der madagassischen Bevölkerung koexistieren also die Religionen der Moderne und der traditionelle Ahnenkult in perfekter Synergie als ein Spiegelbild der ursprünglichen Besiedlungsvielfalt Madagaskars und der Akzeptanz des tief eingewurzelten Unterschieds eines jeden Volksstammes.

Wirtschaft

Madagaskar ist überwiegend ein Agrarland. Etwa 35% des Bruttoinlandsproduktes (BIP) werden im Agrarsektor erwirtschaftet. Kaffee, Vanille, Gewürznelken, Sisal, Kakao und Fisch sind die wichtigsten landwirtschaftlichen Exportgüter (Madagaskar ist der grösste Vanilleproduzent der Welt und für hochwertige Garnelen bekannt). Die Grundnahrungsmittel Reis, Mais und Maniok werden überwiegend für den Eigenbedarf angebaut. Das Land verfügt über bedeutende Mineralvorkommen (u.a. Chrom, Uran und Bauxit), die Lagerstätten sind jedoch oft schwer zugänglich und der Abbau erwies sich bislang als unwirtschaftlich. Etwa 13% des BIP erwirtschaftet die Fertigungsindustrie, überwiegend Nahrungsmittelverarbeitung und Textilien. 52% des BIP stammt aus dem Dienstleistungssektor, vor allem die Tourismusindustrie soll hier für weiteren Aufschwung sorgen.

Zeitverschiebung

+ 1 Stunde im Sommer, + 2 Stunden im Winter (MEZ)

Einreise

Schweizer, Deutsche und Österreicher benötigen für die Einreise einen Reisepass und ein Touristenvisum. Der Reisepass muss mindestens sechs Monaten über das Rückreisedatum hinaus gültig sein. Das Visum ist am Flughafen kostenlos erhältlich und ist 30 Tage gültig.

Gesundheit

Impfungen sind keine vorgeschrieben. Wir empfehlen die Malariaprophylaxe und Hepatitis A. Bitte beachten Sie auch unseren Link zu www.safetravel.ch.

Kleidung

Leichte, luftdurchlässige Textilien, dazu einen Pullover und festes Schuhwerk. Im Winter ist im Hochland wärmere Kleidung empfehlenswert.

Betreuung

Sie werden von unserer lokalen Vertretung „Wild Madagascar“ am Flughafen empfangen und während dem ganzen Aufenthalt betreut. Bei Buchung einer Rundreise werden Sie vom Fahrer / Reiseleiter betreut; bei Buchung von Badeferien direkt vom Hotelmanagement.

Geld

Landeswährung ist der Ariary (MGA). 1CHF = ca. 1620 MGA. Die alte Währung, der Franc Malagasy (FMG) wird ebenfalls noch akzeptiert. Die Ein- und Ausfuhr von Ariary ist momentan auf max. 400'000 MGA beschränkt. Der Rücktausch von Devisen ist nicht möglich. Wir empfehlen Schweizer Franken oder Euros in kleinen Noten. Kreditkarten werden nur beschränkt akzeptiert. Währungsumrechnung unter http://www.banque-centrale.mg/sommaire_cours_s.htm

Nebenkosten

Die Nebenkosten liegen deutlich unter Schweizer Niveau.

Hotelstandard

Der Hotelstandard ist teilweise sehr einfach. In den grösseren Orten und an den Badeferiendestinationen (Sainte Marie, Nosy Bé, Mitsio, Anjajavy) sind die Hotels in einem guten Standard. Unsere eigene Bewertung gibt Ihnen Aufschluss über Standard und Qualität der einzelnen Unterkünfte.

Kulinarisches

Zu den Spezialitäten zählen Ro (Kräuter und Blattgemüse mit Reis vermischt); Rind- und Schweinefleisch, das in Essig, Wasser und Öl mariniert und dann mit Gemüse, Zwiebeln und eingelegtem Gemüse gekocht und mit Pimento gewürzt wird; Ravitoto (ein Eintopf aus Fleisch und Blattgemüse); Ramazava (Blattgemüse, Rind- und Schweinefleischstücke, gebraten); Vary amid anana (Reis, Blattgemüse oder Kräuter, Fleisch und manchmal Garnelen), das oft mit Kitoza (langen Scheiben gepökeltem oder gesalzenem Fleisch) gegessen wird. In Madagaskar hergestellt werden Litchel (Aperitif aus Litchis), Betsabetsa (eine Art Bier aus Zuckerrohr) und Toaka gasy (aus Zuckerrohr und Reis destilliert) sowie Three-Horses-Pilsner. Zu den alkoholfreien Getränken zählen Ranon apango oder Rano vda (ein Reisgetränk) und einheimisches Mineralwasser.

Souvenirs

Einkaufstipps: Zu den Handarbeiten zählen Lamba (traditionelle Stoffquadrate aus Webstoffen mit unterschiedlichen Mustern); Zafimaniny-Holzeinlegearbeiten; Silberarbeiten wie Mahafaly-Kreuze und Vangavanga-Armbänder; Edelsteinschmuck; Artikel aus geflochtenem Schilfrohr, Raffiabast und Stroh. Öffnungszeiten der Geschäfte: Mo-Sa 08.00-18.00 Uhr (zwischen 12.00-14.00 Uhr meist geschlossen).

Kombinationstipp

Madagaskar lässt sich hervorragend mit Mauritius oder La Réunion kombinieren.

 

Hotels in Bildern


Anjajavy, Anjajavy Constance Tsarabanjina Madagascar Venta Club Andilana, Nosy Bé Le Royal Palissandre, Antananarivo Princess Bora Lodge, Sainte Marie Madagaskar Highlights Masoala Halbinsel Andasibe Nationalpark Vanila Hotel, Nosy Bé
 

    

Filitheyo Island Resort

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Filitheyo Island Resort - Ansicht
 
Nicht nur Taucher werden von dieser Insel begeistert sein. Hier können Gäste bei gehobenem Standard und exzellenter Küche einfach entspannen! Die Familenvillen bieten tollen Komfort für die ganze Familie und das zum fairen Preis.
 


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